Mittwoch, 29. Februar 2012

Gute Tag, wie kann ich Ihnen nicht helfen?

In den Hauptrollen: Der "Kundenservice" und "Ich".
Die Handlung: "Ich" möchte eine Domain erwerben. Allen Warnungen zum Trotz wendet "Ich" sich vertrauensvoll an einen großen Webhosting-Dienst in Deutschland (= "ach, da kann man doch nix falsch machen"). Die neu erworbene Domain soll anschließend auf den bereits bestehenden Blog umleiten. Als dies nicht wie gewünscht funktioniert, schreibt "Ich" erwartungsvoll eine Email an den Kundenservice.

Ich: Die eingerichtete Umleitung auf meinen Blog grosstadtmaerchen.blogspot.com funktioniert nicht.
Kundenservice (1. Tag): Im System kann ich aber sehen, dass die Weiterleitung funktioniert. Wahrscheinlich müssen Sie nur mit der F5-Taste auf Ihrem Keyboard die Seite in Ihrem Browser nochmals direkt aus dem Internet laden und nicht aus dem Cache.
Ich (leicht irritiert): Das habe ich schon etwa 20 mal gemacht, an mehreren Rechnern und mit verschiedenen Browsern.

Kundenservice (2. Tag): Ich sehe, Ihr Problem liegt woanders. Gucken Sie wie viele „s“ Sie in Ihrer Umleitung setzen. Ein „ß“ steht üblicherweise für zwei „ss“. Ihre Domain schreibt sich also mit „sss“. Übrigens: Jeder Browser baut solche Domains automatisch in ein „ss“ in Ihrem Fall „sss“ um, weil natürlich viele internationale Fonts das Eszett gar nicht als Buchstaben kennen und somit als Sonderzeichen definieren.
Ich (?!): Diese Antwort ist nicht Ihr Ernst, oder?!
Kundenservice (3. Tag): Sie haben mich offensichtlich missverstanden. Wir unterstützen die Weiterleitung auch mit einem "ß". Sonst hätten wir diese ja nicht im Angebot. Vielleicht möchten Sie sich über den Sachverhalt aus dritter Hand informieren? http://www.hostblogger.de/blog/archives/4987-Eszett-Domains.html. Sie haben lediglich einen Schreibfehler in Ihrer Umleitung: Sie schreiben Gros und Stadt anstatt Gross und Stadt, dafür könne wir nun wirklich nichts.
Ich (aufgebracht): Na, das ist ja schön, aber erklären Sie mir doch bitte, warum ich meinen Blog mit 3 "s" schreiben soll, wenn er sich doch tatsächlich nur mit 2 "ss" schreibt?? [Ich weiß, dass man "Grossstadt" in Wirklichkeit mit 3 "sss" schreibt, war aber nicht mehr frei; Anm. d. Redaktion]
Kundenservice (4. Tag): Bedauerlicherweise ist dies bei Domains mit Umlauten nicht ganz so einfach, wie bei normalen Domains. Hier wird für eine Umleitung der Puny-Code benötigt. Für Ihre Domain "großstadtmärchen.de" lautet dieser "xn--grostadtmrhen-2fb0g.de". Über diesen Puny-Code können auch internationale Browser Ihre Domain aufrufen.
Ich (versucht sich zu beruhigen): Äh...ja gut, und was muss ich nun genau tun?
Kundenservice (5. Tag): Auf die Domain grosstadtmaerchen.blogspot.com können Sie nicht über die Domainumleitung umleiten, da es sich hierbei um eine Subdomain der Domain "blogspot.com" handelt. Sie könnten die Umleitung jedoch über einen Redirect erwirken. In diesem Fall erstellen Sie eine .htaccess-Datei und leiten Ihre Domain dann intern auf den Ordner um, in welchem sich die .htaccess-Datei befindet. Hierzu legen Sie vorher das Verzeichnis ein und laden die Datei von Ihrem PC in den Ordner hoch. Bei weiteren Fragen stehe ich ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

--> Nein danke.

Nach dem Wechsel zu einem anderen Anbieter funktionierte die Umleitung nach 2 Stunden. 

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Montag, 27. Februar 2012

Unbekanntes Himmelsobjekt

Dieses unbekannte Objekt habe ich heute Morgen am Himmel von Berlin entdeckt. Es war ungewöhnlich schön und hell - heller als andere, was ich in den letzten Monaten gesehen habe! Obwohl es in den Augen weh tat, musste ich immer wieder hinsehen. Es strahlte zu allen Seiten. Im Laufe des Tages wurde es dann allerdings immer schwächer, bis es letztendlich völlig verschwand. Als hätten die Wolken es verschluckt. Seltsam.
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Samstag, 25. Februar 2012

Reklame

Was wäre der Samstag ohne Werbeprospekte. Wie ein kleines Kind freue ich mich jedes Mal darüber, wenn ich die in Folie eingepackten Prospekte im Briefkasten liegen sehe. Ich lechze förmlich nach den vielen neuen und äußerst wichtigen Informationen darin. Beim Blättern stelle ich mir dann natürlich die wichtigsten Fragen des Tages (die für eine gute Nicht-Hausfrau wie mich essentiell sind): Was koche ich heute, was koche ich morgen, wo gibt's günstig Shampoo im Familienpack....oder brauche ich vielleicht dringend mal einen neuen Fernseher - oder neue Schuhe, oder ein neues Kleid, oder eine neue Tasche, oder eine neue Kette, oder eine neue Bluse........



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Donnerstag, 23. Februar 2012

Montag, 20. Februar 2012

Nun seid doch mal fröhlich!

Endlich dürfen wir mal wieder so richtig ausgelassen feiern. Sonst haben wir ja eher nichts zu lachen. Der Stock im Po zwickt so unangenehm. Schließlich wollen wir ja immer schön die Contenance wahren. Aber zum Glück gibt es ja Karneval! Da darf auch Mutti mal Vamp sein, Vati ein Bankräuber und der Chef ein Gefangener. Endlich trauen wir uns mal was, holen alles an Selbstdarstellung nach, was wir im Laufe des Jahres versäumt haben. Es darf ungeniert Alkohol getrunken werden, sich daneben benommen werden, vielleicht sogar fremdgegangen werden. ENDLICH! Und das Gute daran: Wir verlieren nicht mal unser Gesicht dabei. Puh........!


Ich bin kein besonders großer Karneval-Fan (deshalb wohne ich ja auch in Berlin und nicht in Köln). Beim Thema Karneval muss ich immer an den Loriot-Sketch "Weihnachten bei Hoppenstedts" denken: "Nun SEID doch mal gemütlich!".

Hier habe ich noch ein ganz besonderes "Schmankerl" für alle Karneval-Fans unter euch . Der Redner musste danach angeblich unter Polizeischutz raus gebracht werden:

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Samstag, 18. Februar 2012

Fotomärchen (3)

Berlin-Popart-Selfmade.

Geknipst in Berlin-Mitte.
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Mittwoch, 15. Februar 2012

Stromkasten-Kunst

Stromverteilerkästen sind von Natur aus nicht unbedingt schön. Müssen sie ja eigentlich auch nicht, schließlich sollen sie nur einen Zweck erfüllen. Im Berliner Stadtteil Reinickendorf sieht man das anders. Das schnöde Grau muss weg. Also was tun? Man nehme ein paar Schüler (die können sich ja eh nicht wehren) und lasse sie die Stromkästen bunt anmalen. Entstanden sind 44 Kasten-Kunstwerke. Ich bin am Wochenende durch die Straßen geschlendert und habe die interessantesten Motive geknipst:





Berlin - Tegel

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Samstag, 11. Februar 2012

Kleiner Zeitvertreib für Zwischendurch

Die Flash-Animation "The Scale of the Universe", kreiert von Cary und Michael Huang, ist gerade der Renner im Netz. Mit ganz viel Liebe zum Detail versuchen die beiden uns unser Universum - von winzig klein bis ganz groß - anschaulich zu machen. Die Dimensionen reichen von einer Planck-Länge bis hin zum Hubble Deep Field (--> ein Teil des ganzen großen sichtbaren Universums).

"The Scale of the Universe 2" von Cary und Michael Huang (http://htwins.net)
Die Website http://htwins.net/ birgt aber noch mehr kleine Spielschätze, mit denen man wunderbar ein paar leere Minuten füllen kann. Toll gemacht!

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Montag, 6. Februar 2012

Nachts...ach nee...Sonntags im Museum

Das eisigkalte Wetter in Berlin habe ich für einen Besuch im Museum für Kommunikation genutzt. Der Eintritt ist erstaunlich günstig, 3 Euro für "Normalzahler" und 1,50 Euro ermäßigt (für Studenten zum Beispiel). Das Museum bietet, wie der Name schon sagt, Sammlungen und Galerien rund um die Kommunikationsgeschichte und -zukunft.
Empfangen wird man im Lichthof des Eingangsbereichs von drei sprechenden Robotern (3 und 4), die mit den Besuchern kommunizieren und Fußballspielen. Sehr süß! Da werden auch große Männer wieder zu kleinen Jungs...

(2) In der Galerie für Personen-, Waren- und Datenverkehr entdeckte ich die Briefkästen dieser Welt (der ganz rechts im Bild kommt mir irgendwie bekannt vor) und indische Postboten (1)....(Wahnsinn!)
(5) Prähistorische Fundstücke: Na, wer von euch besaß auch mal so einen Knochen? Eins meiner ersten Handys war ein Exemplar des gelben Modells unten rechts, allerdings in schwarz. Habe ich leider irgendwann im Bus liegen lassen.

In der Ausstellung "Fashion Talks", die noch bis zum 26.02.12 besichtigt werden kann, hat mir das "Archiv für Jugendkulturen" besonders gut gefallen. Hier werden Jugendkulturen und ihre szenetypischen Erkennungsmerkmale wortwörtlich in Schubladen gesteckt. Ich habe mal die Schubladen Atzen, Techno, Jesus-Freaks und Emos geöffnet:
Szene-Typen in Schubladen - Was ist was?
Mein persönliches Highlight an diesem Tag befand sich aber nicht im Museum, sondern davor. Besucher haben die bunten Aufkleber, die man an der Kasse statt einer Eintrittskarte bekommt, an Mülleimern, Laternen, Ampeln usw. vor dem Museum aufgeklebt. Herrlich!

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Samstag, 4. Februar 2012

Cool, cooler, Berlin?!

"Berlin is everything Germany is not: spontaneous, exciting, open and cosmopolitan." / "Berlin ist alles, was Deutschland nicht ist: spontan, offen und kosmopolitisch." Wissta Bescheid! Noch Fragen? Dann weiterlesen...
"Paris in the '30s." "New York in the '80s." "London at the height of Britpop." 
"Berlin now."

London hat Klasse, Rom ist romantisch, Paris ist schick - und Berlin ist underground. "The-Hollywood-Reporter"-Redaktuer Scott Roxborough beschreibt in seinem Artikel, wie Berlin zur coolsten Stadt auf diesem Planeten wurde: "Young creatives from throughout Europe and around the world have swarmed into the city where the underground rubs against haute couture, Hollywood and the avant-garde hang at the same clubs, and you can rent a spacious loft for the price of a closet in London". Also, wenn selbst Hollywood das findet, muss es ja stimmen, oder...? 

Der Artikel ist zwar aus dem letzten Jahr, aber Roxborough schreibt eine so charmante Hymne an Berlin, dass es sich trotzdem lohnt ihn zu lesen:

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Donnerstag, 2. Februar 2012

Film ab!

Juhuu, es ist endlich wieder Zeit, den roten Teppich auszurollen und die Filmrollen zu entstauben! In ein paar Tagen startet die Berlinale. Willkommen, Stars und Sternchen! 


Glanz und Glamour in die Stadt zu bringen ist natürlich nicht das einzige Ziel der Berlinale. Sie will auch politisch-gesellschaftliche Botschaften überbringen. Der thematische Fokus liegt dieses Jahr auf persönlichem und politischem Umbruch. Das passe derzeit gut in unsere Welt, meint Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Ich hoffe, dass ich Zeit und Glück haben werde, Karten für den einen oder anderen Film zu ergattern, um dann "live" vom Geschehen rund um den roten Teppich zu berichten. Früher war ich ganz schön Berlinaleverrückt. Davon erzähle ich aber bei Gelegenheit an anderer Stelle. Es ist ein wenig peinlich....

Für eure Programmplanung steht euch übrigens neben der normalen Online-Seite auch ein Mobile-Angebot zur Verfügung. Der rbb berichtet fast täglich vom Geschehen am Potsdamer Platz.

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