Montag, 6. Februar 2012

Nachts...ach nee...Sonntags im Museum

Das eisigkalte Wetter in Berlin habe ich für einen Besuch im Museum für Kommunikation genutzt. Der Eintritt ist erstaunlich günstig, 3 Euro für "Normalzahler" und 1,50 Euro ermäßigt (für Studenten zum Beispiel). Das Museum bietet, wie der Name schon sagt, Sammlungen und Galerien rund um die Kommunikationsgeschichte und -zukunft.
Empfangen wird man im Lichthof des Eingangsbereichs von drei sprechenden Robotern (3 und 4), die mit den Besuchern kommunizieren und Fußballspielen. Sehr süß! Da werden auch große Männer wieder zu kleinen Jungs...

(2) In der Galerie für Personen-, Waren- und Datenverkehr entdeckte ich die Briefkästen dieser Welt (der ganz rechts im Bild kommt mir irgendwie bekannt vor) und indische Postboten (1)....(Wahnsinn!)
(5) Prähistorische Fundstücke: Na, wer von euch besaß auch mal so einen Knochen? Eins meiner ersten Handys war ein Exemplar des gelben Modells unten rechts, allerdings in schwarz. Habe ich leider irgendwann im Bus liegen lassen.

In der Ausstellung "Fashion Talks", die noch bis zum 26.02.12 besichtigt werden kann, hat mir das "Archiv für Jugendkulturen" besonders gut gefallen. Hier werden Jugendkulturen und ihre szenetypischen Erkennungsmerkmale wortwörtlich in Schubladen gesteckt. Ich habe mal die Schubladen Atzen, Techno, Jesus-Freaks und Emos geöffnet:
Szene-Typen in Schubladen - Was ist was?
Mein persönliches Highlight an diesem Tag befand sich aber nicht im Museum, sondern davor. Besucher haben die bunten Aufkleber, die man an der Kasse statt einer Eintrittskarte bekommt, an Mülleimern, Laternen, Ampeln usw. vor dem Museum aufgeklebt. Herrlich!

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